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Official Responses

  • 15 October 2014 - Email from Bishop Etienne of Wyoming, U.S.A. reassuring us that our CCRI concerns are being addressed in the Synod

  • Letter from Cardinal Ravasi, head of the office for Cultural Affairs

  • Letter from Cardinal Parolin, Secretary of State for the Vatican,

  • Email from Archbishop John Dew of Wellington, New Zealand thanking us for the invitation to our Forum but unable to attend due to prior commitments.

  • Letter from Cardinal Gracis, Bombay, India thanking us for sending our recommendations and indicating that they will help him with his own reflections as he prepares to attend the Synod.

  • 2 July 2014 - Email  from the Bishop of Perth, Australia acknowledging receipt of our recommendaitons and promised to study and consider them.

  • 25 June 2014 - Email from the Bishop of Nashville, Tennessee acknowledging that our material (our recommendations to the Synod) will be helpful to orient him. 

  • 23 June 2014 - Email from the Bishop of Pittsburgh Pennsylvania acknowledging appreciation for our position paper recommendations to the Synod.

  • 17 June 2014 - Email from the Bishop of Rockville Centre, New York who promises to get to our attached paper (our recommendations to the Synod) after June 30.

  • 27 February 2014 - Letter from Sean Patrick Cardinal O'Malley's Office acknowledging appreciation for the time and effort we've given to preparing the documents for the February meeting of Pope Francis with his Council.


Worldwide Organizations

See the worldwide organizations who are speaking out to Pope Francis about the reform of our Church.

 

Petitions that have been signed over the years supporting similar reforms.

 


 

German - Concerns regarding the 2014 Assembly of the Synod of Bishops

Lieber Papst Franziskus:

Wir hoffen, dass Ihnen die Vorschläge in unseren Briefen vom 19. September und 27. November 2013 nützlich waren. Diese Briefe wurden von Einzelpersonen und Reformgruppen aus der ganzen Welt unterschrieben. Im Vorfeld des dritten Treffens mit Ihrer Beratergruppe im Februar senden wir Ihnen nun diesen Brief, der die außerordentliche Bischofsversammlung zum Thema Familie im Oktober 2014 zum Thema hat.

Wir begrüßen Ihre Entscheidung, diese Synode einzuberufen und sich aus dem Blickwinkel der Evangelien mit den dringenden Problemen der Familien in der heutigen Zeit und den Herausforderungen, die sich hieraus für die Seelsorge ergeben, zu befassen.

In einer Predigt fragten Sie vor kurzem: „Wie können wir unseren Glauben als Familie leben?“ – eine Frage, die uns in unserem Leben und für so viele in unserer Kirche ganz wichtig ist. Unsere Kirche muss sich entscheiden, welchen Weg sie gehen will, und Ihre Worte machen uns Hoffnung auf eine Erneuerung, die von Mitgefühl getragen ist.

Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass Sie mit der Verteilung des Fragebogens von Erzbischof Baldisseri dazu aufrufen, Informationen von den Menschen vor Ort einzuholen und damit ein Zeichen setzen, dass die Lebenserfahrung und die Meinung der Gläubigen in der Kirche und für ihre Lehre wichtig sind.

In Ihrem Schreiben Die Freude des Evangeliums fordern Sie, dass die Gläubigen mehr Verantwortung übernehmen, sie jedoch „aufgrund eines übertriebenen Klerikalismus, der sie nicht in die Entscheidungen einbezieht, keinen Raum gefunden haben, um sich ausdrücken und handeln zu können“. Wir hoffen und erwarten, dass über den Fragebogen hinaus der  Geist Gottes, der sich in den Stimmen der Gläubigen ausdrückt, lebendiger Teil des gesamten weiteren synodalen Prozesses wird.

Sie werden sicherlich darüber informiert sein, dass der Aufruf Informationen vor Ort einzuholen, von den Bischöfen und den Bischofskonferenzen sehr unterschiedlich gehandhabt wird. Einige haben den Gläubigen Gelegenheit zur Teilnahme an der Befragung gegeben, die meisten haben sich jedoch kaum bemüht, die Gemeinschaften vor Ort in diesen wichtigen  Dialog einzubinden.
Doch das Zusammentragen der Informationen mit Hilfe des Fragebogens allein reicht nicht aus. Wir sind fest davon überzeugt, dass eine Synode über die Familie nur sinnvoll und erfolgreich sein kann, wenn engagierte Gläubige aus den unterschiedlichen Bereichen der Kirche in alle Phasen der Synode eingebunden sind.

Um Untersuchungen, Diskussionen, Auseinandersetzungen und Empfehlungen Raum zu geben, schlagen wir vor, dass Sie alle Diözesen weltweit auffordern, 2014 Versammlungen auf Diözesanebene abzuhalten, um das Thema Familie zu besprechen und die Diözesanbischöfe bitten, alle Gläubigen in der Diözese zu ermutigen, sich einzubringen. 

Die Gespräche dieser Diözesansynoden sollten offen und von gegenseitigem Respekt getragen sein. Die Erkenntnisse und Empfehlungen aus diesen Versammlungen könnten dann entweder der Kommission, die die Bischofssynode vorbereitet, übergeben werden, oder vorzugsweise an ausdrücklich dafür zusammengerufene regionale oder internationale Versammlung(en), an denen die Laien mindesten 50% der Teilnehmer ausmachen und auch Frauen ein hohen Anteil haben. Letzteres ist uns besonders wichtig, da Frauen derzeit von der Leitung der Kirche vollständig ausgeschlossen sind.

Ein solches Vorgehen würde unserer Meinung nach zwangsläufig zu einer echten Beteiligung der Gläubigen an der letztendlichen Synode zur Familie führen. Denn wie kann denn eine ‚Familiensynode’, gerade diejenigen, die in Familien leben, ausschließen?

Papst Franziskus, mit allem Respekt bieten wir Ihnen unsere Unterstützung und unsere Erfahrungen aus unserem Leben als Christen in Familien unterschiedlichster Ausprägungen an. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns den Erhalt dieses Briefes bestätigen und zu gegebener Zeit auf unseren Vorschlag zur Beteiligung von engagierten Gläubigen an der Außergewöhnlichen Synode und an den offiziellen Vorbereitungen dazu antworten.

Lassen wir Jesu Auftrag der Liebe und Gerechtigkeit in den Familien der Welt lebendig  werden! Wir beten für Sie.

Die Ihren in Jesus,

Ein weltweites Netzwerk von Gläubigen und Reformgruppen

[Die Liste der unterzeichnenden Einzelpersonen und Organisationen ist beigefügt.]

Kopien an die acht Mitglieder des Kardinalrats, die den Papst zur Reform der Kurie und zur Reform der Leitung der Kirche beraten:
Giuseppe Bertello, Präsident des Governatorats des Vatikanstaats
Oswald Gracias, Erzbischof von Mumbai, Indien
Óscar Andrés Rodríguez Maradiaga, Erzbischof von Tegucigalpa, Honduras
Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, Deutschland
Sean Patrick O'Malley, Erzbischof von Boston, USA
Francisco Javier Errázuriz Ossa, ehemaliger Erzbischof von Santiago, Chile

Laurent Monsengwo Pasinya, Erzbischof von Kinshasa, Kongo
George Pell, Erzbischof von Sydney, Australien